Nadia Bongard:
Alter: 36 Jahre
Aufgewachsen in: Courtepin (Freiburg) - bilingue Deutsch und Französisch, heute in Fribourg wohnhaft
Ausbildung: Polydesign3D-Abschluss an der Ecole supérieur d’Arts Appliquée in Vevey, 1. Preis bei der IPA zum Thema «Kreation eines Messestandes für Union Vinicole de Cully»
Aktueller Job: seit 3 Jahren als Projektleiterin bei Aroma tätig, Prüfungsexpertin im Kanton Waadt
Liebste Freizeitbeschäftigungen: Sport (indoor und outdoor), Salsatanzen, Reisen, neue Kulturen entdecken, Freunde und Familie treffen, Töpfern, Kunstausstellungen besuchen.

1. Was beinhaltet dein Job bei Aroma?
Meine Arbeit als Projektleiterin bei Aroma ist sehr vielfältig. Ich bin für die Planung und Steuerung eines Projekts zuständig und begleite den ganzen Prozess – vom Briefing über die Konzeptentwicklung bis zur Umsetzung. Zudem widme ich mich der Kundenbetreuung und bin für die Beratung sowie die Kostenkontrolle und Ressourcenplanung der jeweiligen Projekte zuständig. Ich mag es sehr, den gesamten Prozess eines Projekts mitzugestalten und freue mich immer über die zufriedenen Kunden.

2. Was reizt dich an der Aufgabe, im Polydesign3D-Vorstand mitzuarbeiten? Gibt es Themen, die du besonders spannend oder dringlich findest und unbedingt anpacken möchtest?
Die Berufsentwicklung-Revision ist eines der Themen, das ich sehr wichtig finde. Unser Beruf muss insbesondere in der momentan schwierigen aktuellen Lage an die aktuellen Anforderungen angepasst werden.
Zudem möchte ich mich natürlich als Sprachregionvertreterin der Romandie für deren Anliegen und Bedürfnisse einsetzen und die Brücke zwischen der Deutschschweiz und der Romandie bilden. Dazu gehört, dass ich den Beruf in der Romandie bekannter machen möchte und mich dafür einsetzen werde, neue Lehrstellen zu schaffen.

3. Was sind deine Visionen für die weitere Arbeit im Vorstand? Was wünschst du dir für den Polydesign3D-Beruf?
Mein Wunsch ist, dass es unseren Beruf auch in vielen Jahren noch gibt. Deshalb möchte ich bei der Berufsweiterentwicklung mithelfen und unsere Tätigkeit revolutionieren. Damit sich der Beruf so weiterentwickelt, dass er in den in den nächsten Jahren auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt vorbereitet und angepasst ist.

4. Wo siehst du die grössten Herausforderungen im P3D-Beruf bzw. in der P3D-Ausbildung?
Die aktuelle Entwicklung des Marktes – beispielsweise im Retailbereich – wird grosse Anpassungen im Styling verlangen. Aber auch im Eventbereich warten mit der Entwicklung von neuen Eventrichtungen wie hybriden Events Herausforderungen auf uns.
Die Lernenden müssen mit angepassten Ausbildungen auf diese Umstellungen vorbereitet werden. Deshalb braucht es ein Umdenken und die PolydesignerInnen3D müssen einen versierteren Umgang mit den digitalen Medien erlernen.

5. Weshalb soll sich eine Lernende oder ein Lernender für den Polydesign3D-Beruf entscheiden?
Es bleibt auch in Zukunft ein abwechslungsreicher, kreativer Beruf, der Leute inspirieren soll. Die visuelle Kommunikation wird es weiterhin geben – seien sie 2D, also eher digital oder doch im 3D-Bereich.
Lernende, die den P3D-Beruf ausüben möchten, sollten im Umgang mit Gestaltungstechniken talentiert sein, eine Affinität für dreidimensionales Denken haben sowie über Vorstellungskräfte verfügen, wie ein Endprodukt aussehen sollte.


Nadège Regusci:
Alter: 23 Jahre
Aufgewachsen: in Camerino (Tessin), seit 2017 in Zürich wohnhaft
Ausbildung: Polydesign3D-Abschluss an der CSIA-Schule in Lugano, Deutsch-Sprachkurs und 6-monatige Anstellung als Dekorationsgestalterin in Deutschland
Aktueller Job: seit 3,5 Jahren Polydesignerin3D bei Hauser & Partner in Dübendorf tätig
Liebste Freizeitbeschäftigungen: Malen und Zeichen, Kunst und viel Sport

1. Was reizt dich an der Aufgabe, im Polydesign3D-Vorstand mitzuarbeiten?
Ich freue mich sehr, die Aufgabe als Sprachregionvertreterin des Tessins wahrzunehmen.
Der Vorstand setzt sich aus sehr interessanten Personen zusammen, die über viel Berufserfahrung verfügen und von denen ich als junge Polydesignerin3D viel Neues lernen kann. Gerne werde ich meine frischen Ideen als jüngstes Mitglied einbringen.

2. Was sind deine Visionen/Wünsche, für die weitere Arbeit im Vorstand bzw. was wünschst du dir für den P3D-Beruf?
Mir ist es ein Anliegen, den Beruf «Polydesigner3D» bekannter zu machen und allen Lernenden einen guten Arbeitsplatz bieten zu können.

3. Wo siehst du die grössten Herausforderungen in der P3D-Ausbildung?
Ich denke, dass viele Polydesign3D-Lernenden zahlreiche gute Ideen haben, aber dass sie sich oftmals nicht trauen, diese Ideen mitzuteilen.

4. Weshalb soll sich eine Lernende oder ein Lernender für den Polydesign3D-Beruf entscheiden?
Der Polydesign3D-Beruf ist eine Mischung aus Kunst und handwerklichem Arbeiten. Es gilt stets, mit den verschiedensten Materialen ein Produkt zu entwickeln, das viele Emotionen schafft.

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